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Aktuelles  Historie und Mitwirkung in der Selbstverwaltung

Der Bundesverband der Belegärzte wurde am 20. Januar 1979 gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die belegärztlichen Interessen ausschließlich durch einige wenige ärztliche Berufsverbände vertreten. Aus der Sicht der Belegärzte aller Fachrichtungen schien es aber notwendig zu sein, eine Organisation aufzubauen, die die Besonderheiten der Belegärzte nachhaltig in der Selbstverwaltung vertreten kann.

Bei der Gründungsversammlung in Frankfurt am Main wurde von den Gründungsmitgliedern der Chirurg Dr. Klaus Michael HAHN zum ersten Bundesvorsitzenden gewählt. Diese Funktion hatte er bis 16.11.2002 inne und wurde dann von seinem Stellvertreter Dr. Klaus SCHALKHÄUSER, Urologe, abgelöst.

Im Laufe der Jahre ist es gelungen, den Bundesverband der Belegärzte (BdB) in wesentlichen Arbeitskreisen bzw. Ausschüssen der ärztlichen Selbstverwaltung zu etablieren. Aber auch die Politik sucht regelmäßig immer dann Rat beim BdB, wenn die Gesetzgebung Einfluss auf das Belegarztsystem nimmt. So wurde der BdB erstmals 1987 von dem damaligen Sozialminister Norbert BLÜM zur Beratung des Gesundheitsreformgesetzes in die Arbeitsgruppe "Stationäre/ambulante Verzahnung" berufen. In ganz entscheidendem Maße wirkte der BdB von 1991 bis 1994 bei der Entwicklung der Fallpauschalen und Sonderentgelte sowie bei der Bundespflegesatzverordnung mit. Dabei konnten wesentliche Elemente zu Gunsten der Belegärzte in den Verhandlungen eingebracht werden.

Auch bei der Entwicklung der Diagnosis Related Groups (DRG) wurde auf den Sachverstand des BdB zurückgegriffen. Der BdB war deshalb bei vielen Gesetzesanhörungen durch den Deutschen Bundestag seit 1987 in die Sachverständigenrunde eingeschlossen. Auch im innerärztlichen Bereich konnten zählbare Erfolge erzielt werden. So hat der BdB u. a. entscheidend mitgewirkt, dass das EBM-Kapitel 36 mit extrabudgetärer Vergütung zum 1. April 2007 eingeführt werden konnte. Der BdB hat Sitz im Krankenhaus-Ausschuss der Bundesärztekammer und ihrer DRG-Expertenkommission.
Die Gründung dieses freien ärztlichen Verbandes hat sich als durchaus vorteilhaft für die Interessensvertretung der Belegärztinnen/-ärzte gezeigt. Der BdB kann mit dem bisher Erreichten unter den Vorgaben unseres Gesundheitssystems durchaus zufrieden sein, wenn auch zugegeben werden muss, dass nicht alle Zielvorstellungen erreicht werden konnten, da diese entweder am Einspruch der ärzteschaft selbst, im Regelfall jedoch am Widerstand der Krankenkassen gescheitert sind.